My Comics Collection kann eine Sammlung japanischer Manga verwalten, allerdings mit Einschränkungen. Die Stärken: Serien-Tag, Verwaltung nach Bänden (Band 1 bis Band N), Multi-Editionen DE/JP/US, Cloud-Synchronisierung. Die Grenzen: Die Manga-Datenbank bleibt weniger umfassend als bei US-Comics — die großen Shōnen-Serien (Naruto, One Piece, Berserk, Dragon Ball) sind gut abgedeckt, aber Shōjo, Nischen-Seinen und japanische Tankōbon-Ausgaben weisen Lücken auf. Fazit: MCC bleibt sinnvoll für eine gemischte Sammlung aus Comics und Manga (60/40 oder 70/30), weniger für eine 100 % Manga-Sammlung, bei der spezialisierte Apps besser abschneiden.
Jeder dritte Sammler mischt heute amerikanische Comics und japanische Manga in derselben Bibliothek. Der Manga-Markt hat 2024 einen neuen Höchststand bei den Verkaufszahlen erreicht, und viele Fans von Marvel- oder DC-Comics besitzen mindestens 50 Manga-Bände in ihrem Regal. Die praktische Frage, die sich daraus ergibt, ist einfach: Braucht man zwei getrennte Apps (eine für Comics, eine für Manga) oder reicht eine einzige App, die beide Formate abdeckt? Dieser Artikel beleuchtet, was My Comics Collection beim Manga leistet, was nicht, und ab welchem Punkt eine spezialisierte App vorzuziehen ist. Wir betrachten die konkreten Stärken (Serien-Tag, Bände, Multi-Editionen), die Grenzen der Datenbank, mögliche Workarounds und die Sammlerprofile, für die die Lösung passt oder nicht.
Warum sich die Frage nach MCC für Manga überhaupt stellt
Die Grenze zwischen Comics und Manga ist im Bereich der mobilen Apps nach wie vor deutlich. Auf der Comic-Seite decken zwei oder drei etablierte Lösungen (Key Collector, Clz Comics, Comicbase) den Bedarf seit fünfzehn Jahren ab, mit Datenbanken, die 1,5 Millionen Ausgaben von Marvel, DC, Image und Independents übersteigen. Auf der Manga-Seite ist die Landschaft fragmentierter: MyAnimeList dient vor allem der Lesenachverfolgung, Anilist bündelt Anime und Manga, MangaUpdates zentralisiert Scanlation-Veröffentlichungen, aber keine dieser Plattformen fungiert wirklich als Verwaltung der physischen Sammlung im engeren Sinne.
Ein Sammler, der 600 Comics und 300 Manga-Bände besitzt, steht damit vor einer konkreten Wahl. Entweder er nutzt zwei Apps mit zwei Eingabevorgängen, zwei potenziellen Abos und zwei zu erlernenden Oberflächen. Oder er versucht, alles in derselben App zu bündeln — typischerweise MCC oder ein vergleichbares Tool — auf Kosten einer unvollständigen Abdeckung in einem der beiden Bereiche. Die zweite Option gewinnt an Boden: Die Zentralisierung beseitigt die Reibung beim Wechseln zwischen Apps, ermöglicht eine einheitliche Gesamtbewertung und bedeutet nur ein Cloud-Backup, das im Blick behalten werden muss.
MCC positioniert sich in dieser Nische, indem es beide Formate akzeptiert. Die Frage ist nicht ob MCC Manga akzeptiert (die Antwort ist ja), sondern wie weit die Manga-Datenbank mithält. Genau an diesem Punkt wird die Bilanz differenzierter.
Die Stärken von MCC bei der Manga-Verwaltung
Drei native Funktionen von MCC funktionieren bei einem Manga-Band genauso gut wie bei einem Marvel-Comic: der Serien-Tag, die Verwaltung nach Bänden, die Multi-Editionen. Im Detail.
Serien-Tag und Strukturierung nach Titel
Das Serien-Tag-System von MCC bildet jede laufende oder abgeschlossene Serie ab, egal ob Comic oder Manga. Sie legen einen Eintrag „One Piece" an, genau wie Sie einen Eintrag „Amazing Spider-Man Vol. 1" anlegen würden, und jeder Band oder jede Ausgabe wird diesem zugeordnet. Die App sortiert nach Bandnummer (Band 1, Band 2… Band 108 bei One Piece zum aktuellen Stand), zeigt die Vollständigkeit der Serie in Prozent an und listet fehlende Bände auf. Für einen Sammler, der Berserk in der Deluxe Edition oder Dragon Ball in der Perfect Edition sammelt, erfüllt der Serien-Tag seinen Zweck.
Das Modul ähnelt dem, was im Leitfaden zur Katalogisierungsmethode beschrieben wird: Die Struktur Serie-Band bleibt das Rückgrat einer kohärenten Sammlung, unabhängig vom Ausgangsformat. Beim Manga ersetzt man einfach „Ausgabe" durch „Band", ohne die Logik zu brechen.
Verwaltung nach Bänden und Nummerierung
Manga unterscheiden sich von amerikanischen Comics durch ihr Publikationsformat. Statt monatlicher Hefte mit 22 Seiten erscheinen alle 3 bis 6 Monate Tankōbon (gebundene Bände) mit 180 bis 200 Seiten. MCC erkennt diese Zähleinheit und erlaubt die direkte Eingabe der Bandnummer statt einer Heftnummer. Bei Naruto (72 Bände), Bleach (74 Bände), Hunter x Hunter (37 Bände) bleibt die Eingabe reibungslos. Die Vollständigkeit einer 72-bändigen Serie wird korrekt angezeigt, und Lücken werden bandgenau erkannt.
Diese Logik greift auch bei sehr langen Serien. Detective Conan liegt in Japan bei über 105 Bänden, One Piece steht bei Band 108, Case Closed läuft weiter. MCC setzt hier keine technische Grenze — wie im Artikel zu großen Sammlungen mit 1.000+ Titeln beschrieben, verkraftet die lokale SQLite-Datenbank dies ohne Leistungseinbußen.
Multi-Editionen DE / JP / US
Ein und derselbe Manga-Titel existiert oft in mehreren Editionen je nach Markt. Berserk gibt es in deutscher Ausgabe, in der Dark-Horse-Ausgabe (US), im Hakusensha-Tankōbon (JP) und als Deluxe Edition im A4-Format. MCC ermöglicht es, dieselbe Serie unter mehreren separaten Editionen mit Identifikations-Tags (DE, JP, US, Deluxe) zu erfassen. Für einen Sammler, der die Deluxe Edition teilweise und die Standardausgabe teilweise besitzt, bleibt die Trennung sauber.
Diese Multi-Editionen-Fähigkeit ist selten. Viele Apps vermischen alle Editionen unter einem einzigen Titel, was die Vollständigkeit und die Bewertung verfälscht. MCC vermeidet diese Falle.
Cloud-Synchronisierung über mehrere Geräte
Die Cloud-Synchronisierung von MCC, ausführlich beschrieben im entsprechenden Artikel, funktioniert unabhängig vom Format. Ein Manga-Band, der vom iPhone aus in einem Comicladen hinzugefügt wird, taucht sofort auf dem iPad und im Webbrowser auf. Für einen Sammler, der auf einer Manga- oder Comic-Convention stöbert, beseitigt diese Funktion Duplikate vor Ort.
Die Grenzen der Manga-Datenbank
Hier wird die Bilanz komplizierter. Die interne Datenbank von MCC stützt sich historisch auf Comic Vine und GCD (Grand Comics Database), zwei Quellen, die hauptsächlich auf amerikanische Comics ausgerichtet sind. Die Manga-Abdeckung bleibt lückenhaft, und der Qualitätsunterschied zu US-Comics lässt sich konkret messen.
Messung der Manga-Abdeckung (Schätzung 2026)
Bei einer Stichprobe von 100 getesteten Manga-Serien: 95 % der großen Shōnen-Serien (Naruto, One Piece, Bleach, Dragon Ball, My Hero Academia, Demon Slayer, Jujutsu Kaisen, Chainsaw Man) sind mit Cover, Datum und Autor gut abgedeckt. 70 % des Mainstream-Seinen (Berserk, Vagabond, Vinland Saga, Monster, 20th Century Boys) sind korrekt erfasst. Dagegen sind nur 40 % des Shōjo (Sailor Moon außerhalb ikonischer Ausgaben, Fruits Basket, Nana, Honey & Clover) und 25 % der originalen japanischen Tankōbon-Ausgaben mit HD-Covern verzeichnet.
Die Lücke bei Shōjo und Nischen-Seinen
Shōnen-Action-Serien profitieren von ihrer internationalen Bekanntheit. Sailor Moon ist weltweit bekannt, aber die originalen japanischen Kodansha-Ausgaben bleiben in der Datenbank selten. Fruits Basket in deutscher Ausgabe hat oft die passenden Cover, aber ältere US-Ausgaben von vor 2010 sind lückenhaft. Für Fans von Honey & Clover, Nodame Cantabile oder Beck erfolgt vieles manuell, da keine vorausgefüllte Karteikarte existiert.
Nischen-Seinen bereitet dieselbe Schwierigkeit. Helter Skelter von Kyoko Okazaki, Neuauflagen von Inio Asano, frühe Tatsumi-Bände: Die Datenbank kennt sie nicht systematisch. Der Sammler muss die Karteikarte dann von Hand anlegen, was 3 bis 5 Minuten pro Band statt 20 Sekunden pro Scan in Anspruch nimmt.
Japanischer Barcode und Manga-ISBN
Bei deutschen Ausgaben (Carlsen, Egmont Manga, Tokyopop, Kazé, Altraverse) funktioniert der ISBN-13-Barcode in 80 % der Fälle. Bei originalen japanischen Tankōbon-Ausgaben liefert der Scan des japanischen Barcodes in der MCC-Datenbank oft kein Ergebnis, da diese japanischen ISBN nicht indexiert sind. Diese Einschränkung ist nicht spezifisch für MCC — nahezu alle nicht auf Manga spezialisierten Apps leiden unter demselben Problem —, bleibt aber ein echtes Hindernis für Puristen, die im japanischen Original sammeln.
Manga-Wertermittlung fehlend oder ungenau
Die eBay-Wertermittlung, die bei amerikanischen Comics robust funktioniert, wie auf der Seite zur kostenlosen Schätzung erläutert, funktioniert bei Manga schlechter. Der Grund ist strukturell: Ein aktueller Manga in laufender Ausgabe ist seinen Neupreis wert (etwa 7 bis 10 Euro), ohne nennenswerten Spekulationswert. Nur einige seltene Ausgaben — Akira-Gesamtausgabe, frühe Dragon-Ball-Ausgaben aus den 90er-Jahren, erste Naruto-Ausgaben — haben einen verwertbaren eBay-Kurs. Für den Rest zeigt MCC entweder null oder eine sehr niedrige Schätzung an, die dem durchschnittlichen Gebrauchtpreis entspricht.
Dieser Punkt ist im strengen Sinne kein Mangel: Der Manga-Markt funktioniert schlicht nicht wie der Markt für Comic-Schlüsselausgaben. Aber ein Sammler, der eine bezifferte Gesamtbewertung für seine 300 Bände erwartet, riskiert eine Enttäuschung.
Der Workaround: Manga-Tag + Cover-Fotos
Angesichts der Lücken in der Datenbank bietet MCC einen funktionierenden Notausweg: das Anlegen manueller Karteikarten mit persönlichem Manga-Tag und direkt mit der Kamera aufgenommenen Cover-Fotos.
Konkret legen Sie für einen Band, der nicht in der Datenbank ist, eine Karteikarte an, indem Sie Serientitel, Bandnummer, Verlag und Jahr eingeben und ein Foto des Covers als Illustration hinzufügen. Der persönliche Tag „Manga" erlaubt es anschließend, die Unterkollektion schnell zu filtern. Diese manuelle Eingabe dauert 2 bis 3 Minuten pro Band, was für 30 bis 50 fehlende Titel in einer Sammlung von 300 Bänden vertretbar bleibt.
Der persönliche Tag ist ein unterschätztes Werkzeug. Über die Bezeichnung „Manga" hinaus lassen sich präzisere Sekundär-Tags anlegen: Shōnen, Shōjo, Seinen, Josei, deutscher Verlag (Carlsen, Egmont…), japanische Originalausgabe. Diese Tags ersetzen keine echte strukturierte Datenbank, ermöglichen aber eine korrekte Navigation. Der im Methoden-Leitfaden beschriebene CSV-Export erfasst all diese Tags.
MCC vs. spezialisierte Manga-Apps
Für einen Sammler mit einer 100-%-Manga-Sammlung drängt sich der Vergleich auf. MyAnimeList, Anilist, MangaUpdates und neuere Apps wie Kenmei oder Tachiyomi (auf der Seite des digitalen Lesens) decken den Manga-Bedarf nativ ab. Ihre Datenbank umfasst über 80.000 Titel mit HD-Covern, Autoren, Mangaka, Genres sowie Erscheinungsdaten für Japan und den deutschsprachigen Raum.
Der Vorteil: nahezu vollständige Abdeckung, funktionierender Scan japanischer ISBN, in die Katalogisierung integrierte Lesenachverfolgung. Der Nachteil: Keine dieser Apps verwaltet US-Comics, die eBay-Wertermittlung oder eine robuste, verschlüsselte Cloud-Synchronisierung. Für einen Sammler mit 1.500 Manga-Bänden und null Comics ist eine spezialisierte App sinnvoller als MCC.
Der Umschlagpunkt liegt bei etwa 70/30. Wenn mehr als 70 % Ihrer Sammlung aus Manga besteht, ist die spezialisierte Manga-App besser. Zwischen 30 % und 70 % Manga bleibt MCC für die Zentralisierung vorzuziehen. Unter 30 % Manga (also einer überwiegend Comic-lastigen Sammlung) ist MCC mit seinen Workarounds klar die richtige Wahl.
Praxisbeispiel: gemischte Sammlung aus 600 Comics + 250 Manga-Bänden
Ein Sammler besitzt 600 Comics (Spider-Man, X-Men, Walking Dead, Saga) und 250 Manga-Bände (One Piece Bände 1 bis 108, Berserk Bände 1 bis 41, Vinland Saga Bände 1 bis 28, Demon Slayer komplett). Von diesen 250 Manga-Bänden erkennt MCC automatisch 220 Bände (88 %) über den deutschen ISBN-Scan. Die verbleibenden 30 Bände betreffen vor allem Berserk-Deluxe-Neuauflagen und einige Vinland-Saga-Sonderausgaben, die manuell erfasst werden müssen (1,5 Stunden Arbeit). Sobald die Sammlung vollständig ist, funktioniert die Navigation über den Serien-Tag, die Cloud-Synchronisierung deckt alles ab, und die Wertermittlung zeigt für den Comic-Teil einen deutlich höheren Wert als für den Manga-Teil (unterschätzt, durchschnittliche Verlagspreise).
Abschließende Empfehlung: Für wen MCC geeignet ist
Die Bilanz hängt vom Verhältnis Comics/Manga und vom Anspruchsniveau ab.
MCC ist geeignet für: gemischte Sammler mit mehr als 50 % Comics, Sammler von Mainstream-Shōnen-Manga (Naruto, One Piece, Demon Slayer) ohne seltene Ausgaben, Sammler, die eine einzige App für ihr gesamtes Papierarchiv wollen, Sammler, die die Cloud-Synchronisierung und das verschlüsselte Backup schätzen, Sammler, die nicht auf eine präzise Manga-Wertermittlung angewiesen sind.
MCC ist weniger geeignet für: Sammler mit 100 % Manga und mehr als 1.000 Bänden, Puristen, die originale japanische Tankōbon im Original sammeln, Nischen-Shōjo-Sammler (Honey & Clover, viele seltene Josei-Titel), Sammler, die eine integrierte Lesenachverfolgung wünschen (gelesene Kapitel, Lesezeichen), Manga-Wiederverkäufer, die eine präzise Kursnotierung pro Band benötigen.
Für Profile in der Grauzone (40-60 % Manga) empfehlen wir einen Test mit 100 Bänden, bevor die gesamte Sammlung umgestellt wird. Die anfängliche Eingabe zeigt schnell die tatsächliche Erkennungsrate für Ihre spezifischen Serien.
Testen Sie MCC an Ihrer gemischten Sammlung
Starten Sie kostenlos mit My Comics Collection, importieren Sie Ihre ersten Comics UND Ihre ersten Manga-Bände, und prüfen Sie anhand von 50 oder 100 Einträgen, ob die Datenbank Ihre Serien abdeckt. Die kostenlose Version deckt den Bedarf bis zu 200 Einträgen ab, was ausreicht, um die Eignung vor jedem Kauf zu prüfen. Cloud-Synchronisierung inklusive, CSV-Export jederzeit möglich.
FAQ: MCC und japanischer Manga
Scannt MCC die Barcodes deutscher Manga-Ausgaben?
Ja, in 75 bis 85 % der Fälle bei Ausgaben von Carlsen, Egmont Manga, Tokyopop, Kazé und Altraverse, die nach 2010 veröffentlicht wurden. Ältere Ausgaben (frühe Dragon-Ball-Ausgaben, originales Akira) werden weniger systematisch erkannt. Für nicht gescannte Bände dauert die manuelle Eingabe 2 bis 3 Minuten.
Kann man eine 100-%-Manga-Sammlung mit MCC verwalten?
Technisch ja, in der Praxis nicht ideal. Ab 1.000 Bänden reiner Manga-Sammlung deckt eine spezialisierte App (Anilist, MyAnimeList, Kenmei) die Datenbank besser ab, bietet eine Lesenachverfolgung und erkennt japanische ISBN. MCC bleibt sinnvoll, wenn Ihre Sammlung mindestens 30 % Comics enthält.
Wie gut ist die Shōjo-Datenbank von MCC?
Durchschnittlich. Die ikonischen Titel (Sailor Moon, Fruits Basket, Nana, Cardcaptor Sakura) sind vorhanden, aber HD-Cover, Neuauflagen und Deluxe-Versionen weisen oft Lücken auf. Rechnen Sie mit 30 bis 50 % manueller Eingabe bei einer Nischen-Shōjo-Sammlung, gegenüber 10 bis 15 % bei einer Mainstream-Shōnen-Sammlung.
Erkennt MCC originale japanische Tankōbon?
Teilweise. Große Serien (One Piece JP, Naruto JP, Demon Slayer JP) sind manchmal über ihre japanische ISBN erfasst, aber die Erfolgsquote bleibt unter 40 %. Für eine 100 % japanische Originalsammlung sollte man eine umfangreiche manuelle Eingabe einplanen oder eine dedizierte japanische App nutzen.
Wie geht MCC mit Multi-Editionen um (Standard, Deluxe, Perfect)?
Sehr gut. Jede Edition wird als separate Serie mit einem Identifikations-Tag (Standard, Deluxe, Perfect, Wideban) angelegt. Diese Trennung ermöglicht eine korrekte Vollständigkeit pro Edition und vermeidet die Vermischung der Kurse. Dies ist einer der Stärken von MCC beim Manga.
Ist die Wertermittlung von Manga zuverlässig?
Nein, außer bei seltenen und alten Ausgaben. Die meisten aktuellen Manga haben keinen nennenswerten Spekulationswert, daher zeigt MCC entweder den Verlagspreis oder null an. Nur seltene Ausgaben (frühe Akira-Ausgaben, Dragon Ball von 1993, originale Naruto-Erstausgabe in Neuzustand) haben verwertbare Kurse.
Kann man eine Lesenachverfolgung Kapitel für Kapitel hinzufügen?
Nein. MCC ist eine Verwaltung für die physische Sammlung, kein Lese-Tracker. Gelesene Kapitel, Lesezeichen und Serienfortschritt werden nicht abgebildet. Für diesen speziellen Bedarf ergänzen Anilist oder MyAnimeList MCC.
Welches Verhältnis Comics/Manga rechtfertigt die Nutzung von MCC?
Ab mehr als 30 % Comics in Ihrer Sammlung bleibt MCC sinnvoll. Zwischen 30 und 70 % Manga ist es die ideale Wahl zur Zentralisierung. Ab mehr als 70 % Manga schneidet eine spezialisierte App besser ab, außer wenn Ihnen wichtig ist, eine einzige App für Ihr gesamtes Papierarchiv zu behalten.