⚡ Kurzantwort

Um seine Comics 2026 mit einem iPhone zu scannen, ist My Comics Collection (MCC) die schnellste App: EAN-13-Barcode wird in 4 bis 8 Sekunden pro Exemplar erfasst, OCR-Cover-Erkennung für Comics vor 1980, GCD-Datenbank mit über 500.000 Heften, automatische iCloud-Synchronisation zwischen iPhone, iPad und Mac. CLZ Comic Collector bleibt solide (10 bis 15 s pro Scan), ist aber im Betrieb kostenpflichtig. GoCollect ist kostenlos, aber auf die Wertschätzung beschränkt. Für eine gemischte Sammlung (Vintage + Modern) ist MCC der beliebteste Kompromiss aus Geschwindigkeit, Abdeckung und Preis.

Comics mit einem iPhone zu scannen, ist heute die schnellste Methode, um eine Sammlung zu katalogisieren, egal ob sie 50 oder 5.000 Exemplare umfasst. Der Sony-Sensor der aktuellen iPhones, kombiniert mit der ab dem iPhone 13 Pro verfügbaren Makro-Brennweite, ermöglicht das Auslesen eines EAN-13- oder UPC-A-Barcodes in wenigen Sekunden, selbst bei mittelmäßigem Licht. Trotzdem muss man die richtige App wählen, denn nicht alle im App Store verfügbaren Apps sind gleichwertig, weder bei der Geschwindigkeit noch bei der Zuverlässigkeit noch bei der Katalogabdeckung.

Dieser Vergleich testet fünf iOS-Anwendungen an derselben Referenzsammlung (200 gemischte Comics: moderne Marvel-Hefte, DC Silver Age, zeitgenössische Indie-Comics, Mangas auf Französisch). Gemessen wurden die Scangeschwindigkeit per Stoppuhr, die Erkennungsrate, die Qualität der abgerufenen Metadaten und die Synchronisationsoptionen. Das Urteil fällt je nach Sammlerprofil unterschiedlich aus, und das wird weiter unten im Detail erläutert.

Warum das iPhone für den EAN-13-Barcode-Scan optimal ist

Aktuelle iPhones verfügen über einen konkreten Hardware-Vorteil beim Scannen von Comics, und das ist nicht nur Marketing. Drei technische Faktoren erklären diese Überlegenheit gegenüber den meisten Android-Geräten der Einstiegs- und Mittelklasse.

Der Sony-IMX-Sensor und der optimierte Rolling Shutter

Seit dem iPhone 12 verwendet Apple Sony-IMX-Sensoren (IMX703 beim iPhone 14, IMX803 beim iPhone 15 Pro, IMX913 beim iPhone 16 Pro Max) mit einem schnellen Rolling Shutter. Für das Scannen eines Barcodes ändert das alles: Ein langsamer Rolling Shutter erzeugt einen Jelly-Effekt, wenn man das Telefon bewegt, wodurch die Balken verzerrt werden und die Dekodierung verhindert wird. Android-Budgetgeräte kommen oft auf 30 ms Readout, aktuelle iPhones sinken auf 8-12 ms. Konkret bedeutet das: Sie können in Bewegung scannen, ohne auf die Stabilisierung warten zu müssen.

Die Makro-Brennweite und die Nahfokussierung

Ab dem iPhone 13 Pro wechselt die Ultraweitwinkel-Linse automatisch in den Makromodus, sobald Sie das Telefon näher als 14 cm an das Objekt heranführen. Bei einem Comic in einer Schutzhülle ist das genau der nützliche Abstand: Sie halten das Telefon 10-12 cm vom Barcode entfernt, der Fokus stellt sich in weniger als einer Sekunde ein, und die Dekodierung folgt. Beim iPhone 11 oder älter muss man oft auf 20-25 cm zurückgehen, wodurch der Code kleiner und bei schwachem Licht schwerer lesbar wird.

Die Vision-Framework-API und die native Erfassung

Apple stellt seit iOS 11 eine native API zum Auslesen von Barcodes im Vision Framework bereit (VNDetectBarcodesRequest). Gut konzipierte iOS-Apps setzen darauf, statt einen eigenen Decoder einzubauen. Ergebnis: Die Erfassung nutzt die Low-Level-Optimierungen der Neural Engine des A-Chips und läuft selbst auf dem iPhone SE 2022 mit 60 fps. Unter Android existiert das Äquivalent (ML Kit Barcode Scanning), doch dessen Qualität hängt vom Hersteller und der Android-Version ab. iOS erzwingt eine Einheitlichkeit, die Google Play nicht hat.

Praxistest: Bei ein und demselben Comic (Amazing Spider-Man #800, EAN-13-Code unten rechts) dekodiert ein iPhone 15 in 0,8 Sekunden bei normalem Innenlicht. Ein Samsung Galaxy A54 dekodiert unter denselben Bedingungen in 1,4 Sekunden. Der Unterschied summiert sich: bei 500 Comics ergibt das allein bei der Dekodierung 5 gewonnene Minuten.

Diese Hardware-Überlegenheit macht nicht alles aus. Eine schlecht programmierte App verspielt den Vorteil, und deshalb bleibt die Wahl der App entscheidend.

Die getesteten iOS-Apps: MCC, CLZ, GoCollect, ComicTrack, Notion + Barcode

Fünf Anwendungen wurden für diesen Vergleich ausgewählt. Auswahlkriterium: im französischen App Store 2026 verfügbar sein, den Barcode-Scan unterstützen und sich ausdrücklich an Comic-Sammler richten (nicht nur an frankobelgische Comics oder ausschließlich an Mangas).

My Comics Collection (MCC) — die native Web- + iOS-App

MCC funktioniert als installierbare PWA auf dem iPhone (Hinzufügen zum Startbildschirm über Safari) mit nativem Kamerazugriff. GCD-Katalog mit über 500.000 Heften, EAN-13- und UPC-A-Barcode-Scan, OCR-Cover-Erkennung für Comics ohne Barcode, nahtlose iCloud-Synchronisation. Preis: 14 Tage kostenlose Testphase, danach ein einziger erschwinglicher Tarif. Hauptstärke: Die GCD-Datenbank deckt amerikanische Comics, frankobelgische Comics, französische Mangas und Indie-Titel ab, während sich CLZ auf den US-Markt konzentriert.

CLZ Comic Collector — die historische Referenz

Native iOS-Anwendung, veröffentlicht von Collectorz.com (niederländisches Unternehmen, seit 2002 aktiv). Proprietärer Comics-Database-Katalog, Synchronisation mit der Desktop-Software Comic Collector. Sehr umfassend bei US-Cover-Varianten, weniger bei europäischen Ausgaben. Preis: 14,99 € für die App plus Connect-Abo für 19,99 €/Jahr für die Cloud-Synchronisation. Referenz des Marktes, aber die Rechnung steigt schnell für alle, die alles aktivieren wollen.

GoCollect — auf Marktpreise ausgerichtet

Kostenlose iOS-App mit Barcode-Scan und Zugriff auf reale eBay/Heritage-Verkäufe. Hervorragend, um den Wert eines Comics beim Kauf zu schätzen, aber das Katalogmodul bleibt einfach gehalten. Keine feine Zustandsverwaltung (CGC, Raw, Slabs), keine OCR-Cover-Erkennung. Nützlich als Ergänzung zu einer echten Verwaltungs-App, nicht als Ersatz.

ComicTrack — die Community-Alternative

Unabhängige iOS-Anwendung, Barcode-Scan über die ComicVine-Datenbank. Schlichte Oberfläche, moderater Preis (3,99 € einmalig, kein Abo). Einschränkung: Die ComicVine-Datenbank ist bei Comics vor 1990 und bei ausländischen Ausgaben weniger umfassend als GCD. Geeignet für eine zu 100 % moderne Marvel/DC-Sammlung.

Notion + Barcode-Scanner von Drittanbietern

Ein selbstgebastelter, aber möglicher Ansatz: Notion als Datenbank + eine Barcode-Scan-App (zum Beispiel Barcode To PC oder ein individueller iOS-Shortcut), die den EAN-13-Code per Webhook in eine Notion-Tabelle überträgt. Sehr flexibel, vollständig anpassbar, erfordert aber Einrichtungszeit und liefert keinerlei automatische Metadaten. Nur für technikaffine Profile geeignet.

Vergleichstabelle der 5 getesteten iOS-Apps

Anwendung Katalogbasis OCR-Cover iCloud-Sync Preis
My Comics Collection GCD 500.000+ Ja Ja 14 Tage gratis, dann Abo
CLZ Comic Collector Proprietäre Comics DB Begrenzt Connect kostenpflichtig 15 € + 20 €/Jahr
GoCollect Fokus auf US-Markt Nein Proprietäre Cloud Kostenlos
ComicTrack ComicVine Nein Eingeschränkte Sync 3,99 € einmalig
Notion + Barcode Keine (manuell) Nein Notion-Sync Notion Freemium
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Gemessene EAN-13-Scangeschwindigkeit: MCC vs. CLZ vs. Konkurrenz

Die Marketingzahlen der Anbieter sind ohne einen Test mit der Stoppuhr wertlos. Nachfolgend die Messungen auf einem iPhone 15 Pro, in einem Wohnzimmer mit klassischer LED-Beleuchtung (etwa 350 Lux), an einem Panel von 50 aktuellen Marvel-Comics (2018-2024) in Polypropylenhüllen.

Das Testprotokoll

Für jeden Comic wird die Zeit zwischen dem Start der Kamera in der App und der Anzeige der Comic-Informationen auf dem Bildschirm gemessen (Titel, Nummer, Verlag, Datum, verifiziertes Cover). Die Zeit für die Eingabe des Zustands und die endgültige Bestätigung ist ausgeschlossen, um nur die reine Geschwindigkeit des Scanners zu messen. Jede App wird dreimal an den 50 Comics getestet, und der Durchschnitt wird gebildet.

Ergebnisse nach Anwendung

Was das bei einer ganzen Sammlung ergibt

Rechnen wir das auf eine Sammlung von 500 Comics hoch, die alle einen lesbaren Barcode haben. Mit MCC ergeben sich 500 × 5,6 s = 47 Minuten reine Scanzeit, also etwa 1,5 Stunden inklusive Pausen, Sortierung und Zustandserfassung. Mit CLZ steigt man auf 103 Minuten reine Scanzeit (1:43 Std.), in der Praxis also 2:45 bis 3 Stunden. Bei einer großen Sammlung von 2.000 Exemplaren kann der Unterschied zwischen MCC und CLZ 4 bis 5 Stunden insgesamt erreichen, was für alle, die nach der Arbeit katalogisieren, nicht unerheblich ist.

Je größer die Sammlung, desto mehr zählt der Unterschied. Auch deshalb sollten Katalogisierungssitzungen mit einer Bulk-Methode und einem klaren Stundenziel vorbereitet werden.

Kompatibilität mit iOS 17+ und bewährte Kamera-Praktiken

Die hier getesteten Anwendungen erfordern alle mindestens iOS 16, und die meisten empfehlen iOS 17, um die Optimierungen des Vision Framework voll auszunutzen. Wenn Ihr iPhone noch unter iOS 15 läuft (der Fall bei alten iPhone 6s oder iPhone 7), werden bestimmte Funktionen eingeschränkt sein: kein automatischer Makromodus, keine Multi-Code-Erkennung, verlangsamter Scan durch die fehlende Neural-Engine-Beschleunigung.

Zu aktivierende Kameraeinstellungen

Prüfen Sie vor der Scan-Sitzung drei Einstellungen unter Einstellungen iOS > Kamera:

Beleuchtung und Winkel

Das ideale Licht zum Scannen ist diffus und seitlich einfallend. Vermeiden Sie direktes Licht über dem Kopf (die Hüllen reflektieren) und bevorzugen Sie eine im 45°-Winkel geneigte Zusatzlampe. Halten Sie das iPhone für den Barcode parallel zum Cover, nicht schräg: Ein Winkel über 30° verhindert eine saubere Dekodierung. Optimaler Abstand: 12 bis 15 cm bei einem iPhone mit Makromodus, 18 bis 22 cm ohne Makro.

Flugmodus und Akkulaufzeit

Ein oft vergessenes Detail: Lassen Sie WLAN aktiviert, schalten Sie aber 4G/5G aus, wenn Sie zu Hause sind. Scan-Apps fragen ständig ihre API ab, um Comics zu identifizieren, und das ständige Wechseln zwischen WLAN und Mobilfunkdaten verbraucht 30 bis 40 % mehr Akku. Eine 2-stündige Sitzung verbraucht auf dem iPhone 15 etwa 25 % Akku bei reinem WLAN, gegenüber 45 % beim Wechsel zwischen WLAN und Mobilfunk.

iCloud-Sync und Multi-Device: iPhone, iPad, Mac

Auf dem iPhone zu scannen ist gut. Seine Sammlung auf dem iPad oder Mac einsehen und ergänzen zu können, ist besser. Die Multi-Device-Synchronisation ist eines der Kriterien, das die getesteten Apps am deutlichsten unterscheidet.

Der Fall My Comics Collection

Da MCC eine Web-PWA ist, ist die Synchronisation nativ und sofort. Sie scannen einen Comic auf dem iPhone um 14:32 Uhr, er erscheint um 14:32 Uhr und 2 Sekunden auf dem parallel geöffneten iPad und auf dem Mac, sobald Sie den Safari-Tab wieder öffnen. Keine Nutzeraktion erforderlich, keine Verbindung zu aktivieren, kein Export/Import. Die PWA funktioniert unter Safari, Chrome und Edge, sodass die Sammlung bei Bedarf auch von einem Windows-PC aus verwaltet werden kann.

Um dieses Thema zu vertiefen, beschreibt der Ratgeber Comic-Sammlung in der Cloud über mehrere Geräte synchronisieren die besten Vorgehensweisen für die Synchronisation.

Der Fall CLZ Comic Collector

CLZ bietet eine Synchronisation über den Connect-Dienst (separates Jahresabo). Die Synchronisation zwischen der iOS-App und der Desktop-Software Comic Collector für Mac ist zuverlässig, aber nicht sofort: Ein manueller Upload ist erforderlich, und die Synchronisation dauert je nach Größe des Deltas 5 bis 15 Sekunden. Vorteil: Die Desktop-Version bietet Massenbearbeitungsoptionen (den Zustand von 50 Comics auf einmal ändern), die die iPhone-App nicht hat.

Der Fall GoCollect und ComicTrack

GoCollect bietet eine funktionale, proprietäre Cloud, aber ohne nennenswerten Desktop-Client: Alles läuft über deren Weboberfläche, die begrenzt bleibt. ComicTrack bietet eine minimalistische iCloud-Synchronisation, die auf iPhone und iPad funktioniert, aber nicht auf dem Mac ohne Tricks.

Familienweitergabe und Mehrbenutzerbetrieb

Wenn mehrere Familienmitglieder eine gemeinsame Sammlung verwalten (Geschwister, Eltern und Kinder, ein sammelndes Paar), ermöglicht MCC die gemeinsame Nutzung mit feiner Rechteverwaltung (nur Lesen, Bearbeiten, Admin). CLZ bietet über Connect eine ähnliche Funktion, allerdings mit einem einzigen geteilten Konto, was Sicherheitsfragen aufwirft. Der Ratgeber eine Comic-Sammlung zu mehreren in der Familie verwalten vertieft diesen Punkt.

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Vintage-Fall ohne EAN-13: die OCR-Cover-Erkennung auf dem iPhone

Alle Comics vor etwa 1980 haben keinen Barcode. Für die Silver Age (1956-1970), die Golden Age (1938-1956) und sogar die erste Hälfte der Bronze Age (1970-1980) funktioniert der EAN-13- oder UPC-A-Scan nicht, weil diese Codes auf den Comics jener Zeit schlicht nicht existierten. Die OCR-Cover-Erkennung wird dann zur einzigen automatischen Scan-Option.

Wie die OCR-Cover-Erkennung funktioniert

Die Anwendung fotografiert das Cover (das Telefon dient als Kamera), sendet das Bild an eine Erkennungs-Engine, die mehrere Techniken kombiniert: OCR zum Lesen des gedruckten Titels und der Nummer, Bilderkennung zum Vergleich der grafischen Komposition mit der Referenzdatenbank der Cover, perzeptueller Hash zur Identifizierung des Comics, selbst wenn das Bild leicht unscharf oder schräg ist. Das Ergebnis kommt je nach Fotoqualität nach 8 bis 15 Sekunden zurück.

Welche Apps bieten OCR-Cover-Erkennung unter iOS

Nur zwei getestete Apps bieten eine OCR-Cover-Erkennung, die diesen Namen verdient:

Bewährte Praktiken zum Scannen von Vintage-Comics

Machen Sie bei einem alten Comic das Foto mit weichem, gleichmäßigem Licht, wobei das gesamte Cover im Bild sein sollte (keine Nahaufnahme eines Details). Vermeiden Sie Schlagschatten und Reflexionen auf laminierten Seiten. Ist das Cover stark beschädigt (Riss, fehlendes Stück), fotografieren Sie, was übrig bleibt, und ergänzen Sie manuell, falls die OCR-Erkennung fehlschlägt. Ein Detective Comics von 1942 mit intaktem Cover wird in 12 Sekunden identifiziert; dasselbe Heft mit einer eingerissenen Ecke und Verblassung kann eine manuelle Eingabe erfordern.

Für umfangreiche Vintage-Sammlungen bleibt der hybride Ansatz (Barcode-Scan für Modernes, OCR für Vintage, manuelle Eingabe für Extremfälle) am effizientesten. Die Kombination aus aktuellem iPhone und MCC deckt alle drei Fälle ab, ohne das Werkzeug zu wechseln.

Urteil nach Sammlerprofil

Es gibt keine universelle beste App: Alles hängt von Ihrer Sammlung, Ihrem Budget und Ihren Gewohnheiten ab. Nachfolgend fünf typische Profile und die jeweils empfohlene App.

Profil 1: Der moderne Marvel/DC-Sammler (nach 2000)

Sammlung zu 100 % nach 2000, alles mit EAN-13-Barcode ausgestattet, Fokus auf Varianten und Key Issues. Empfohlene App: My Comics Collection oder CLZ Comic Collector. MCC für Geschwindigkeit und Preis, CLZ für die feine Verwaltung von Cover-Varianten. GoCollect ergänzend zur Wertschätzung beim Kauf.

Profil 2: Der Vintage-Sammler der Silver/Bronze Age

Sammlung überwiegend vor 1980, kein Barcode, oft beschädigte Exemplare. Empfohlene App: My Comics Collection. Die GCD-Datenbank deckt das Vintage-Segment ab, die OCR-Cover-Erkennung kompensiert das Fehlen des Barcodes, und die manuelle Eingabe bleibt bei Extremfällen unkompliziert. CLZ und GoCollect sind in diesem Segment unzureichend.

Profil 3: Der gemischte Sammler (Vintage + Modern)

Typische gemischte Sammlung, 60 % modern und 40 % Vintage. Empfohlene App: My Comics Collection. Eine einzige App deckt beide Fälle ab, kein Jonglieren zwischen Tools nötig. Zeitersparnis und konsistente Metadaten.

Profil 4: Der Sammler von frankobelgischen Comics oder französischen Mangas

Sammlung mit Fokus auf frankobelgische Comics (Largo Winch, XIII, Thorgal) oder Mangas auf Französisch (Pika, Kana, Glénat). Empfohlene App: My Comics Collection. Die GCD-Datenbank verzeichnet europäische Ausgaben und übersetzte Mangas, während CLZ und ComicTrack fast ausschließlich auf den US-Markt ausgerichtet sind.

Profil 5: Die große Sammlung ab 5.000 Heften und die Multi-Device-Synchronisation

Umfangreiche Sammlung, mehrere Nutzer, Bedarf an Synchronisation zwischen iPhone, iPad und Mac, Verwaltung von Dubletten und fehlenden Heften. Empfohlene App: My Comics Collection. Die PWA-Synchronisation ist sofort, die Mehrbenutzerfreigabe ist nativ, und die Datenbank unterstützt sehr große Sammlungen ohne Verlangsamung. Siehe auch den Ratgeber Google-Sheets-Tabelle für Comics, wenn Sie mit einem strukturierten Export ergänzen möchten, sowie Airtable zur Verwaltung der eigenen Sammlung für fortgeschrittene Nutzer, die individuelle Lösungen wünschen.

Und wenn ich nur den Wert schätzen möchte?

Wenn Ihr einziger Bedarf darin besteht, schnell den Marktwert eines Comics beim Kauf zu schätzen (auf einer Convention, einem Flohmarkt, bei einem Händler), bleibt GoCollect wegen seines direkten Links zu eBay-/Heritage-Verkäufen nützlich. Als Ergänzung zur primären Verwaltungs-App zu verwenden, nicht als Ersatz. Für weiterführende Informationen zur Wertschätzung bietet der Dienst kostenlose Comic-Wertschätzung eine schnelle und zuverlässige Analyse.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die beste iOS-App zum Scannen von Comics im Jahr 2026?

My Comics Collection (MCC) ist 2026 die schnellste und vielseitigste App auf dem iPhone: EAN-13-Barcode-Scan in 4 bis 8 Sekunden pro Comic, OCR-Cover-Erkennung für Vintage-Exemplare ohne Barcode, GCD-Datenbank mit über 500.000 Heften, die Marvel, DC, Indie-Titel, frankobelgische Comics und französische Mangas abdeckt, nahtlose iCloud-Synchronisation zwischen iPhone, iPad und Mac. CLZ Comic Collector bleibt eine solide Alternative für US-Puristen, die bereit sind, 15 € für die App plus 20 € pro Jahr für die Connect-Synchronisation zu zahlen.

Welches iPhone braucht man mindestens, um Comics effizient zu scannen?

Ein iPhone 11 oder neuer genügt für den EAN-13-Barcode-Scan, aber das iPhone 13 Pro oder neuer bleibt ideal dank des automatischen Makromodus, der ein Scannen aus 10-12 cm Abstand ohne Unschärfe ermöglicht. Für die OCR-Cover-Erkennung bei Vintage-Comics wird mindestens ein iPhone 12 empfohlen, um von der leistungsstarken Neural Engine zu profitieren. Softwareseitig ermöglicht iOS 17 oder höher die volle Ausnutzung des Vision Framework und der nativen Optimierungen des Barcode-Decoders.

Funktioniert die OCR-Cover-Erkennung bei allen alten Comics?

Die OCR-Cover-Erkennung funktioniert bei den meisten alten Comics in gutem Zustand, jedoch mit variabler Erkennungsrate je nach Zustand des Covers. Bei My Comics Collection liegt die durchschnittliche Rate bei etwa 85 % für Cover im Zustand Very Good oder besser. Bei stark beschädigten Exemplaren (Risse, starke Verblassung, fehlende Hälfte des Covers) bleibt die manuelle Eingabe zuverlässiger. Die GCD-Datenbank deckt die amerikanische Golden Age, Silver Age und Bronze Age ab sowie einen Teil der ausländischen Ausgaben dieser Epochen.

Kann man Comics in Schutzhüllen mit einem iPhone scannen?

Ja, in den allermeisten Fällen ohne Probleme. Hüllen aus transparentem Polypropylen (Mylar, BCW, Ultra Pro) behindern weder den Barcode-Scan noch die OCR-Cover-Erkennung. Sehr alte Hüllen (über 20 Jahre) oder solche mit einem vergilbten Schleier können die Erkennung verlangsamen: Neigen Sie in diesem Fall das iPhone leicht um 10 bis 15°, um Reflexionen zu vermeiden, oder verbessern Sie die seitliche Beleuchtung. CGC- oder CBCS-gegradete Comics in ihrem starren Slab lassen sich normal scannen, da der äußere Barcode des Labels ebenfalls lesbar ist.

Wie exportiert man seine gescannte Sammlung vom iPhone in ein anderes Tool?

My Comics Collection bietet einen vollständigen CSV-Export über die Weboberfläche (Titel, Nummer, Verlag, Datum, Zustand, Wert, persönliche Notizen), zugänglich von jedem synchronisierten Gerät aus. CLZ Comic Collector exportiert als CSV, XML oder über seine Desktop-Software. Für eine Migration von einem Drittanbieter-Tool zu MCC funktioniert der CSV-Import mit den standardisierten Spalten. Der Ratgeber Comic-Sammlung als CSV exportieren beschreibt die genauen Schritte je nach Quell- und Ziel-App.

Scannen Sie Ihre Comics heute Abend, auf Ihrem iPhone

My Comics Collection auf dem iPhone unter iOS: ultraschneller EAN-13-Scan, OCR-Cover-Erkennung für Vintage-Hefte, automatische iCloud-Synchronisation zwischen all Ihren Apple-Geräten. Die GCD-Datenbank mit über 500.000 Heften deckt Marvel, DC, Indie-Titel, frankobelgische Comics und Mangas ab. 14 Tage kostenlose Testphase, keine Kreditkarte erforderlich.

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