🎨 Jim Aparo

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1966–2003 DC Icons 52 Artikel
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Biografie

James N. Aparo, geboren am 24. August 1932 in Waterbury, Connecticut, ist einer der prägendsten Zeichner Batmans. Obwohl er oft von medienwirksameren Namen wie Neal Adams überschattet wurde, zeichnete Aparo mehr Batman-Seiten als nahezu jeder andere Künstler, und seine Interpretation des Dunklen Ritters prägte zwischen dem Ende der 1960er und dem Ende der 1990er Jahre ganze Generationen von Lesern.

Aparo stieß 1966 zu DC Comics und begann mit Titeln wie Aquaman (#40-56) und Phantom Stranger. Sein Stil, beeinflusst von Neal Adams, aber mit einer ganz eigenen Handschrift — kantigere Linien, grafischere Schatten, theatralischere Kompositionen — erregte schnell die Aufmerksamkeit der Redakteure. 1971 übernahm er The Brave and the Bold, die Team-up-Serie um Batman, die er über ein Jahrzehnt lang illustrierte (#98-200). In diesen Heften lernten Millionen von Lesern „ihren" Batman kennen.

Das Besondere an Aparo ist, dass er oft die gesamte künstlerische Arbeit selbst übernahm: Bleistiftzeichnung, Tusche und Lettering. Diese vollständige Kontrolle über den Produktionsprozess verleiht seinen Seiten eine bemerkenswerte Kohärenz und Flüssigkeit. Sein Batman ist muskulös, aber nicht übertrieben, düster, ohne grotesk zu wirken, dynamisch in der Action und zugleich ausdrucksstark in den intimen Momenten. Es ist ein „definitiver" Batman, ebenbürtig dem von Adams, aber zugänglicher und in seiner Produktion beständiger.

Der mediale Höhepunkt von Aparos Karriere bei DC ist zweifellos „A Death in the Family" (Batman #426-429, 1988-1989), der Handlungsbogen, in dem Jason Todd, der zweite Robin, nach einer umstrittenen telefonischen Leserabstimmung vom Joker getötet wird. Aparos Cover für diese Ausgaben sind ikonisch geworden, allen voran das von Batman #428, das Robins Leichnam zeigt. Diese vier Ausgaben zählen zu den begehrtesten Bronze-/Copper-Age-Schlüsselheften bei Sammlern und haben seither deutlich an Wert gewonnen.

Aparo zeichnete Batman bis Ende der 1990er Jahre weiter in Detective Comics und Batman und wirkte an großen Handlungsbögen wie „Knightfall" (1993) mit. Er starb am 19. Juli 2005. Für Sammler bieten seine Hefte im Vergleich zu anderen Batman-Künstlern ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und stehen zugleich für erstklassige erzählerische Kunst. Batman #426-429 bleiben seine gefragtesten Ausgaben auf dem Markt.

Mitgeschaffene Figuren

Bedeutung für die Sammlung

Als ikonischer Batman-Zeichner des Bronze Age prägte sein Stil die düstere Darstellung der Figur. Seine Arbeit an „A Death in the Family" bleibt ein Wendepunkt.

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