🎨 George Pérez

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1974–2019 DC Icons 94 Artikel
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Biografie

George Pérez, geboren am 9. Juni 1954 in New York in einer puerto-ricanischen Familie aus der South Bronx, ist einer der gefeiertsten Künstler der Comic-Geschichte. Als autodidaktisches Ausnahmetalent steigt er bereits im Alter von 20 Jahren bei Marvel Comics ins Geschäft ein, wo er an The Avengers (ab #141, 1975) und Fantastic Four arbeitet. Sein Talent, komplexe Gruppenszenen mit bemerkenswerter erzählerischer Klarheit zu zeichnen, hebt ihn sofort von seinen Zeitgenossen ab.

Im Jahr 1980 wechselt Pérez zu DC Comics für ein Projekt, das legendär werden sollte: The New Teen Titans, gemeinsam mit Autor Marv Wolfman. Gestartet in DC Comics Presents #26 (Oktober 1980) und anschließend in einer eigenen Serie (November 1980), ist diese Schöpfung eine direkte Antwort auf den Erfolg der X-Men von Marvel. Pérez und Wolfman erschaffen Figuren, die zu Ikonen wurden: Deathstroke the Terminator (New Teen Titans #2), Raven, Cyborg, Starfire und Terra. Die Saga „The Judas Contract" (Tales of the Teen Titans #42-44, Annual #3, 1984) gilt als einer der besten Story-Bögen jener Ära. New Teen Titans #2 ist ein bedeutendes Schlüsselheft des Bronze Age.

Im Jahr 1985 überträgt DC Pérez und Wolfman die titanische Aufgabe von Crisis on Infinite Earths, der ersten großen Crossover-Saga des Verlags. Diese zwölfteilige Maxi-Serie zeichnet das gesamte DC-Universum neu, und Pérez entfaltet darin ein unvergleichliches Talent für Kompositionen mit Dutzenden von Figuren. Crisis #7 (Tod von Supergirl) und #8 (Tod von Flash/Barry Allen) sind ikonische Hefte, deren Cover sich unauslöschlich ins kollektive Gedächtnis der Fans eingebrannt haben.

Im Jahr 1987 übernimmt Pérez das Reboot von Wonder Woman (Vol. 2 #1), bei dem er sowohl für das Szenario als auch für die Zeichnungen verantwortlich ist. Er verankert die Figur mit nie dagewesener Tiefe und Sorgfalt in der griechischen Mythologie und definiert Diana für die moderne Ära neu. Diese Serie wird einhellig gefeiert, und die ersten Hefte sind bei Sammlern äußerst gefragt.

Pérez krönt seine Karriere mit JLA/Avengers (2003-2004), dem ultimativen Crossover zwischen DC und Marvel, von dem er seit den 1980er Jahren geträumt hatte, es zeichnen zu dürfen. Er verstarb am 6. Mai 2022. Sein künstlerisches Erbe ist immens: seine detailreichen Doppelseiten, seine Fähigkeit, Dutzende Figuren innerhalb eines einzigen Panels zu individualisieren, und seine legendäre Hingabe gegenüber den Fans machen ihn zu einer unersetzlichen Figur des Mediums.

Mitgeschaffene Figuren

Bedeutung für die Sammlung

Unangefochtener Meister der großangelegten Crossovers und visueller Architekt von Crisis on Infinite Earths. Sein Neuentwurf von Wonder Woman bleibt bis heute die Referenz für die Figur.

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