Die kultigsten Deadpool-Cover sindNeue Mutanten #98(Liefeld, erster Auftritt),Deadpool #1 (1997, McGuinness),Uncanny X-Force #1 (Opena, das Team im Schatten)und dieHip-Hop-Variante von Deadpool #1 (2016)Hommage an Ready to Die. Diese Umschläge erzielen im CGC einen erheblichen Aufschlag gegenüber Ausgaben mit weniger einprägsamen Umschlägen.
Im Comic-Markt ist das Cover oft das erste Kaufkriterium – noch vor dem erzählerischen Inhalt. Die ikonischen Cover von Deadpool sind zu eigenständigen Bildern der Popkultur geworden und werden millionenfach auf T-Shirts, Postern und Hintergrundbildern reproduziert. Für Sammler stellen diese Cover nicht nur einen ästhetischen Wert dar, sondern auch einen messbaren finanziellen Mehrwert.
In diesem Leitfaden werden die bekanntesten und am meisten gesammelten Deadpool-Cover aufgelistet, deren Einfluss auf den Marktwert analysiert und Tipps zum Aufbau einer Sammlung mit Schwerpunkt auf Cover-Art gegeben.
New Mutants #98 – das Gründungsbild
Rob Liefelds Cover für New Mutants #98 ist wahrscheinlich das am häufigsten reproduzierte Comicbild der letzten 30 Jahre. Deadpool erscheint zum ersten Mal in einer dynamischen Pose, die typisch für den Liefeld-Stil ist, mit auf dem Rücken gekreuzten Katanas und Granatentaschen. Der leuchtend gelb-orangefarbene Hintergrund und das aggressive Layout ziehen sofort die Aufmerksamkeit auf sich.
Dieses Cover ist so ikonisch, dass es in der Geschichte der Figur Dutzende Male gewürdigt wurde. Liefeld selbst hat es in mehreren Gedenkvarianten neu zusammengestellt. Das Originalkunstwerk dieses Covers, falls es noch existiert (Liefeld behauptet, es noch zu besitzen), wird von Experten auf dem Originalkunstmarkt auf mehr als 500.000 US-Dollar geschätzt.
Was die Sammlung angeht, ist dies DAS Cover, das man in CGC 9.8 haben sollte. Seine universelle Anerkennung macht es zu einem Ausstellungsstück, das im Deadpool-Universum seinesgleichen sucht.
Deadpool #1 (1997) – Ed McGuinness definiert den Look
Das Cover der ersten Ausgabe der fortlaufenden Serie zeigt Deadpool in dynamischer, bedrohlich-komischer Haltung mit dem auffälligen Logo darüber. McGuinness‘ runder, cartoonhafter Stil kontrastiert bewusst mit dem kantigen, hypermuskulösen Liefeld von 1991. Es war diese McGuinness-Interpretation, die für die nächsten zwei Jahrzehnte zur visuellen Standardvorlage für die Figur wurde.
Die einfache, aber wirkungsvolle Komposition – zentrierter Charakter, monochromer Hintergrund, lesbare Pose – macht es zu einem Klassiker der Covergestaltung. In CGC 9.8 ist dies eines der am häufigsten nachgefragten Cover der späten 90er Jahre (400–700 US-Dollar).
Deadpool #1 (2016) – die Hip-Hop-Variante
Im Jahr 2016 veröffentlichte Marvel eine Reihe von „Hip-Hop“-Varianten als Hommage an klassische Albumcover. Deadpool #1 von Mike Hawthorne ist eine Hommage an das Ready to Die-Album von Notorious B.I.G. – Deadpool ersetzt Biggie in der ikonischen Pose des gekrönten Babys. Dieses Cover ist zu einem interkulturellen Sammlerstück geworden, das sowohl bei Hip-Hop-Fans als auch bei Comic-Sammlern begehrt ist.
CGC 9.8: 80–150 $. Es ist eine der beständigsten modernen Variationen in Bezug auf den Wert – sie verliert nie an Popularität, im Gegensatz zu anderen Variationen, die mit der Mode schwanken.
Uncanny X-Force #1 (2010) – Offene Eleganz
Jerome Openas Cover für „Uncanny Es ist ein Prestige-Cover, das sich radikal von der üblichen Deadpool-Bilderwelt abhebt – hier gibt es keinen Humor, nur dunkle Eleganz und einen mörderischen Deadpool.
Dieses Cover gilt als eines der schönsten im Marvel-Katalog der 2010er Jahre. CGC 9.8: 100–180 $. Die Skizzenversion (1:100) kann 300–500 $ kosten.
Meistgesammelte Cover moderner Varianten
Deadpool #1 (2020) – Peach Momoko-Variante:Momokos japanischer Aquarellstil, angewendet auf Deadpool, schafft eine faszinierende Gegenüberstellung zwischen künstlerischer Sanftheit und charakterlicher Gewalt. CGC 9.8: 200–350 $. Es ist zu einer Trophäe für Fans von Variantencovern geworden.
Deadpool #900 (2009) – Jason Pearson-Cover:Eine Sonderausgabe mit einem atemberaubenden Cover, das Deadpool umgeben von Marvel-Charakteren zeigt. Das übergroße Format und die künstlerische Qualität machen es zu einem begehrten Sammlerstück. CGC 9.8: 60–100 $.
Deadpool Kills the Marvel Universe #1 (2012) – Kaare Andrews Cover:Deadpool sitzt auf einem Thron aus Leichen von Marvel-Helden. Provokatives und ikonisches Bild, das das Konzept der Miniserie perfekt auf den Punkt bringt. CGC 9.8: 60–120 $.
Spider-Man/Deadpool #1 (2016) – Hastings-Variante:Deadpool und Spider-Man in einer visuellen Bromance. Besonders begehrt sind die exklusiven Varianten dieser Serie. CGC 9.8: 80–150 $ für die besten Varianten.
Bauen Sie eine Deadpool-Cover-Sammlung auf
Für Sammler, die Ästhetik über reine Spekulation stellen, bietet eine auf Cover fokussierte Sammlung mehrere Vorteile. Ikonische Cover behalten ihren Wert unabhängig von filmbezogenen Marktschwankungen, weil sie künstlerisch und zeitlos wirken.
Eine effektive Strategie: Wählen Sie pro Jahrzehnt ein auffälliges Cover aus (1990er: NM #98, 2000er: Deadpool #900, 2010er: UXF #1 oder Hip-Hop-Variante, 2020er: Momoko-Variante). Vier Ausgaben, die die Entwicklung des Charakters und der Branche visuell dokumentieren.
Geschätztes Budget für dieses Quartett in CGC 9.8: 3.400–5.700 US-Dollar, hauptsächlich getrieben von New Mutants #98. Wenn man NM Nr. 98 ausschließt und es durch Circle Chase Nr. 1 ersetzt, sinkt das Budget für ein ästhetisch bemerkenswertes Set auf 500–900 US-Dollar.
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