Silver Surfer #34 (1990): Thanos kehrt zurück, Artikelillustration

Silver Surfer #34 gehört zur dritten Serie des Surfers, die 1987 begann. Die auf 1990 datierte Ausgabe (die Quellen nennen Februar) von Jim Starlin und Ron Lim eröffnet den Bogen „Rebirth of Thanos“: Mistress Death holt den Mad Titan zurück, der 1977 gestorben war. Sie ist der Einstieg in die Saga, die zu The Infinity Gauntlet führt, und ein Heft der regulären Reihe, deshalb günstiger als seine Folgebände.

Bei den Preisen moderner Thanos-Hefte schaut man zuerst auf das Gauntlet von 1991, dann auf die Prestige-Miniserie davor. Doch die Ausgabe, die alles neu belebte, ist ein Kioskheft mit Strichcode, einem Cover der regulären Reihe und einem Surfer im Vordergrund. Dieses Blatt richtet sich an Leser, die verstehen wollen, warum genau diese Ausgabe und keine andere der Ausgangspunkt der Saga ist.

Wie immer in diesem Ratgeber gelten nur geprüfte Angaben (Autoren, Ausgaben, Daten) als Fakten; die Analyse stammt von uns, ohne Wiedergabe geschützter Panels oder Dialoge.

Steckbrief von Silver Surfer #34: Nummer, Jahr und warum es eine Schlüsselausgabe ist

Silver Surfer #34: Datum, Team, Inhalt der Ausgabe

Silver Surfer #34 gehört zum dritten Band der Serie, die 1987 begann und bis 1998 lief. Die Ausgabe trägt das Datum 1990, und Referenzdatenbanken stimmen beim genauen Monat zwischen Titelblattdatum und Kioskverkauf nicht immer überein: Behalten Sie „Anfang 1990“ im Kopf und prüfen Sie das Datum, das auf Ihrem Exemplar steht. Das Kreativteam ist jenes, das die Öffentlichkeit mit diesem Moment der Geschichte verbindet: Jim Starlin schreibt das Skript, Ron Lim zeichnet.

Die Ausgabe zeigt den Surfer, damals ein kosmischer Wanderer auf der Suche nach dem Sinn des Daseins, und führt Mistress Death ein, eine Entität, die Starlin schon in seinen Geschichten der 1970er Jahre aufgebaut hatte. Sie hält den Schlüssel zur Rückkehr: Thanos war dreizehn Jahre zuvor gefallen, in zwei Annuals von 1977, geschrieben von Starlin. Seine Rückkehr ist daher im strengen Sinn eine Auferstehung, von Death persönlich gewollt.

Was die Ausgabe nicht enthält, ist für den Käufer ebenso wichtig: Sie ist weder der erste Auftritt von Thanos (Iron Man #55, 1973) noch der Auftritt der Infinity Gems in ihrer Form von 1990 noch die Miniserie, die den ganzen Sommer füllen wird. Es ist eine Wendeausgabe, die eine Richtung ankündigt, statt sie umzusetzen. Sie liest sich in zwei Stufen: zuerst als Abenteuer des Surfers, dann als Eröffnungsszene der folgenden Saga.

Der Surfer 1990: was die Serie veröffentlichte

Der dritte Band des Surfers hatte mit Steve Englehart als Autor und Marshall Rogers als Zeichner begonnen, in einer philosophischen, kosmischen Tonlage, die die Melancholie der von Jack Kirby und Stan Lee geschaffenen Figur weiterführte. Starlin und Lim stellen diesen Helden in die Einsätze des tiefen Weltraums: Imperien, Entitäten, Bedrohungen im Maßstab ganzer Galaxien.

Wer die ersten Hefte der Serie gelesen hat, merkt den deutlichen Wandel im Ton. Die Geschichten konzentrieren sich auf lesbare kosmische Bedrohungen, mit Bögen aus mehreren Ausgaben, die mit Wendungen enden. Dieser Rhythmus passt zu dem Moment, in dem Marvel seine Veröffentlichungen als verkettete Episoden denkt, was erklärt, warum #34 keine in sich abgeschlossene Geschichte ist, sondern der Beginn einer dichten Folge.

Lim ist beim Surfer kein Neuling: Seine klare Linie, seine kosmischen Silhouetten und sein Gespür für Raumsettings werden zur visuellen Handschrift der Serie. Als die Gauntlet-Miniserie erscheint, wird er neben George Pérez einer der beiden Zeichner von The Infinity Gauntlet sein. #34 ist also der erste Ort, an dem man den „Lim“-Thanos sieht, bevor er zu dem Thanos wird, den die Öffentlichkeit kennt.

Warum diese Ausgabe zum Schlüsselheft wurde: eine Rückkehr, keine Geburt

Thanos-Schlüsselausgaben fallen in drei Familien: der erste Auftritt, die Momente von Tod und Auferstehung und die Events. Silver Surfer #34 gehört zur zweiten. Keine Figurenwendung ist für einen Leser von 1990 so aufgeladen wie die Rückkehr eines Schurken, der seit über einem Jahrzehnt als begraben galt.

Der zweite Grund liegt in der Kette. Die Rückkehr des Titanen führt zu Thanos Quest, dann zu The Infinity Gauntlet, das Thanos als Gegenspieler der ersten Reihe etablierte. Die Filme der 2010er Jahre griffen dann auf dieses Material zurück, und jede Veröffentlichung belebt die Neugier auf die ursprüngliche Verbindung. #34 profitiert daher von einem Sogeffekt: Man verfolgt die Geschichte bis zur ersten Ausgabe der Rückkehr zurück.

Ein dritter, weniger sichtbarer Grund ist die Auflage. Ein weit verbreitetes Monatsheft landete bei vielen Lesern, oft ungeschützt, in der Tasche gefaltet oder lose aufbewahrt. Exemplare in sehr hoher Erhaltung sind daher seltener, als man denkt, auch wenn die Ausgabe insgesamt leicht zu finden ist. Die echte Knappheit liegt im oberen Bereich der Bewertung, nicht in der Gesamtmenge.

Was den Wert von Silver Surfer #34 bestimmt

Der erste Faktor ist der Zustand. Bei einer Ausgabe von 1990 mit leuchtenden Farben sind die typischen Mängel abgestoßene Ecken, ein Rücken mit einer oder mehreren Knicklinien und kleine Griffspuren auf dem glänzenden Cover. Der Schritt vom Lesexemplar zu einem im oberen Bereich bewerteten Exemplar kostet ein Vielfaches des Ausgangspreises, weil sich die Nachfrage auf Letztere konzentriert.

Der zweite ist der Abstand zwischen aktuellem Angebot und hochwertigen Exemplaren: Die laufenden Angebote für ein Exemplar in gewöhnlichem Zustand bleiben bescheiden, während abgeschlossene Verkäufe sehr hoch bewerteter Exemplare sich deutlich davon abheben. Dieser Abstand bestimmt den ganzen Einsatz der Ausgabe: Der kluge Kauf ist das unbewertete Exemplar in gutem Zustand, das man später mit dem Wert eines bewerteten Exemplars auf gleichem Niveau vergleicht.

Der dritte Faktor ist die Dynamik des Bogens. Wenn die Saga wieder auflebt (Serie, Film, neue Thanos-Veröffentlichung), bewegen sich die Einstiegsausgaben der Kette gemeinsam nach oben. Für den geduldigen Käufer heißt das, den Zeitpunkt zu wählen: Ein Kauf in einer ruhigen Phase, außerhalb einer Veröffentlichungswelle, geschieht zu besseren Bedingungen als im Gefolge einer Ankündigung.

Die Originalausgabe erkennen

Silver Surfer #34 erschien als geheftetes Einzelheft im damals üblichen Format. Einige Exemplare wurden am Kiosk verkauft, andere im Fachhandel (dem sogenannten „Direct Market“). Die Unterscheidung erfolgt am Strichcodefeld: Ein gedruckter Codeblock weist auf den Kioskvertrieb hin, ein Kasten in Serienfarben auf den Direktvertrieb. Der Unterschied wird nicht immer bewertet, ist aber wichtig für jeden, der eine Referenzsammlung aufbaut.

Der Inhalt der Ausgabe wurde später in Sammelbänden nachgedruckt. Die Zusammenstellungen des Rückkehrbogens und dann der weiteren Saga bringen die Episoden in Reihenfolge, aber ohne dieselben Werbeseiten oder dieselbe Färbung auf dem Papier. Wenn Sie lesen wollen, reicht ein Sammelband der Saga; wenn Sie das Originalstück suchen, zählt nur das Einzelheft von 1990. Prüfen Sie immer die Jahreszahl in der Copyright-Zeile, die 1990 lauten muss.

Manche Angebotsseiten verkaufen einen „späteren Druck“, ohne es zu sagen. Für diese Ausgabe nennen wir keine Cover-Variante. Wenn ein Angebot eine solche verspricht, verlangen Sie Fotos der Titelseite und des Strichcodes, bevor Sie einen Aufpreis zahlen.

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Silver Surfer #34 (1990): die Abschnitte dieses Artikels in Lesereihenfolge

Kauffallen

Die Hauptfalle kommt von der Verwechslung der Nummern. Mehrere Silver-Surfer-Serien existieren nebeneinander: die von 1968, der Band 3 von 1987 und die späteren Neuauflagen. Die #34, um die es uns geht, stammt aus dem Band von 1987 und erschien 1990; eine #34 eines anderen Bandes hat nichts mit Thanos zu tun. Prüfen Sie das Jahr im Angebotstitel.

Zweite Falle: die Vermischung mit benachbarten Ausgaben. Angebote fassen die Folgehefte (#35 bis #38) gern unter der Überschrift „Rebirth of Thanos“ zusammen und fügen fälschlich den Hinweis „first appearance“ hinzu. Denken Sie daran, dass Thanos 1973 in Iron Man #55 geboren wurde: #34 kann diesen Hinweis nicht tragen, auch wenn die Rückkehrszene spektakulär ist.

Dritte Falle: Restaurierungen. Eine Ausgabe dieser Zeit, die am Rücken mit Leim ausgebessert oder an den Ecken nachkoloriert wurde, kann auf schlechten Fotos unbemerkt bleiben. Schräges Licht, Vorder- und Rückseite, macht die Retuschen sichtbar. Wenn der Verkäufer keine Nahaufnahmen liefern will, ist das bereits eine Antwort.

Die benachbarten Ausgaben, die ebenfalls zählen

#34 muss mit den unmittelbar folgenden Heften gelesen werden. Die nächsten Episoden setzen den Rückkehrbogen fort: Der Titan findet dort wieder Halt, und die Hefte bereiten die Suche vor, die die Miniserie füllen wird. Das Ganze bildet das „Vorspiel“, das der Markt als Einheit betrachtet, mit #34 als erstem Glied und einem späteren Heft der Kette als Höhepunkt.

Außerhalb der Serie ist die naheliegende Fortsetzung die Prestige-Miniserie Thanos Quest, im selben Jahr erschienen, in der der Titan die Gems sucht; wir behandeln sie in einem eigenen Blatt mit eigenem Format und eigenen Fallen. Danach folgt The Infinity Gauntlet von 1991, im eigenen Blatt beschrieben. Um die Surfer-Ausgaben im Ganzen einzuordnen, gibt der Ratgeber zu den Schlüsselausgaben der Serie die allgemeine Hierarchie.

Und wenn Sie sich für die Herkunft des Titanen interessieren, erklärt der Artikel zum ersten Auftritt von Thanos, wie man vorgeht: Es ist ein anderes Budget und eine andere Kauflogik als bei dieser Ausgabe von 1990.

Was die Bewertung verändert

Eine Bewertung durch ein drittes Unternehmen dient zwei Zwecken: dem Zustand eine Garantie zu geben und das Exemplar in einer Hülle zu fixieren. Bei einem Monatsheft von 1990 ist sie vor allem nützlich, wenn das Exemplar wirklich im oberen Bereich liegt; der Wertunterschied zwischen einem bewerteten durchschnittlichen Exemplar und dem gleichen unbewerteten bleibt gering. Beachten Sie aber, dass sich die Kosten der Bewertung (Gebühren und Bearbeitungszeit) bei einer Basisausgabe von bescheidenem Wert schwer wieder hereinholen lassen.

Wenn Sie ein bewertetes Exemplar anstreben, bevorzugen Sie solche, deren Etikett den richtigen Band und das richtige Jahr zeigt, und vergleichen Sie mehrere abgeschlossene Verkäufe auf dem gleichen Niveau statt nur eines einzigen. Der Markt für hohe Exemplare dieser Ausgabe ist eng: Ein einziger außergewöhnlicher Verkauf macht noch keinen Preis.

Um eine Zahl für ein bereits vorhandenes Exemplar zu finden, gehen Sie von den aktuell angezeigten Angeboten aus, vergleichen Sie sie mit abgeschlossenen Verkäufen auf dem gleichen Zustandsniveau und passen Sie dann an Ihre eigenen Mängel an. Sie können auch die kostenlose Schätzung nutzen, um einen Ausgangspunkt zu bekommen.

So erfassen Sie diese Ausgabe in einer Sammlung

Legen Sie Silver Surfer #34 in der Serie von 1987 an ihrem Nummernplatz ab, nicht bei den Thanos-Heften: Ihre Funktion als Schlüsselausgabe erschließt sich vor allem innerhalb der Kontinuität der Serie. Wenn Sie der Figur statt der Serie folgen, legen Sie eine Unterkategorie „Rückkehr von Thanos“ an, die #34, ihre unmittelbaren Folgehefte, die Prestige-Miniserie und das Gauntlet zusammenfasst. Das ergibt einen stimmigen Lese- und Kaufpfad.

Notieren Sie bei jeder Ausgabe den genauen Zustand, den Hinweis auf den Strichcode (Kiosk oder Fachhandel) und das aufgedruckte Jahr. Diese drei Angaben verhindern verdeckte Doppelungen und erlauben den Abgleich Ihrer Exemplare mit Angeboten. Ein einmal aufgenommenes Foto von Vorder- und Rückseite erspart Ihnen später eine zweite Prüfung.

Um schließlich das Ganze zu lesen, bietet der Leseführer zu Thanos eine Reihenfolge, die #34 dorthin stellt, wo die Geschichte es verlangt.

Fazit: ein Monatsheft, das einen Schurken neu startete

Silver Surfer #34 ist keine Geburt, sondern ein Erwachen: Der Mad Titan kehrt auf den Willen des Todes zurück, in einem Serienheft, das man noch in gutem Zustand finden kann. Sein Sammelwert ergibt sich aus seinem Platz als erstes Glied der Kette, die zum Gauntlet führt, aus einer breiten, aber fragilen Auflage und aus dem deutlichen Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Exemplar und einem Spitzenexemplar. Kaufen Sie es für das, was es ist, einen Ausgangspunkt, und heben Sie Ihr großes Schlüsselbudget für die folgenden Glieder auf.

Silver Surfer #34 (1990): die häufigen Fragen, die dieser Artikel beantwortet

Häufig gestellte Fragen

Nein. Die Figur wurde in Iron Man #55 Anfang der 1970er Jahre geboren. #34 der Surfer-Serie hält seine Wiederkehr 1990 fest, nach dem Ende von 1977: Jedes Angebot, das ihr den Hinweis auf den ersten Auftritt gibt, nennt die falsche Ausgabe.

Band 3, gestartet 1987. Der Band von 1968 und die späteren Neuauflagen tragen ebenfalls den Namen des Surfers, haben aber keinen Bezug zur Rückkehr von Thanos. Prüfen Sie das Serienjahr im Angebot und dann das Jahr in der Copyright-Zeile des Heftes, das 1990 lauten muss.

Das ist vorzuziehen. Die Ausgabe zeigt, warum Thanos zurückkehrt und was Mistress Death von ihm erwartet; danach entfaltet die Prestige-Miniserie die Eroberung der Gems. Thanos Quest ohne #34 zu lesen ist möglich, aber man verliert die Rückkehrszene, die der Fortsetzung ihren Sinn gibt.

Zum Lesen ja: Die Sammelbände der Saga drucken den Bogen in Reihenfolge nach. Zum Sammeln nein: Nur das Einzelheft von 1990 ist das Originalstück. Wählen Sie nach Ihrem Ziel und zahlen Sie keinen Einzelheftpreis für einen schlecht beschriebenen Sammelband.

Nichts garantiert es. Sie profitiert von den Aufschwüngen der Thanos-Saga, doch ihre breite Auflage begrenzt den Preis durchschnittlicher Exemplare. Das einzige wirklich knappe Segment sind sehr hohe Exemplare, die für ein Kioskheft von 1990 eine außergewöhnliche Erhaltung voraussetzen.

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