Um Deadpool zu entdecken, beginnen Sie mitgeführt von Joe Kelly (Deadpool #1-33, 1997-1999)Wer den Charakter definiert hat, dann fahren Sie fort mitUncanny X-Force von Rick Remender (2010-2012)für eine dunklere Version und schließen Sie mit dem abgeleitet von Gerry Duggan (2012–2018)für die Moderne.

Mit über 30 Jahren Veröffentlichung, Dutzenden von Miniserien und Crossovers in fast allen Marvel-Franchises verfügt Deadpool über einen einschüchternden Katalog für neue Leser. Anders als bei Spider-Man oder Batman gibt es keinen einheitlichen Konsens über die ideale Lesereihenfolge, da die Figur mehrmals von verschiedenen Autoren neu erfunden wurde.

Dieser Leitfaden bietet eine strukturierte Lesereihenfolge, vom absoluten Anfänger bis zum ambitionierten Komplettisten, und unterscheidet wesentliche Lektüre von optionalen Ergänzungen. Jeder Bogen ist kontextualisiert, sodass Sie genau wissen, was Sie entdecken werden.

Phase 1: Ursprünge (1991-1996)

Neue Mutanten #98 (1991)– der allererste Auftritt. Deadpool ist ein einfacher Söldner-Antagonist, der von Tolliver geschickt wurde. Der Charakter hat noch nicht seinen typischen Humor, aber sein visuelles Design ist bereits vorhanden.

X-Force #1-15 (1991-1992)– wiederkehrende Auftritte von Deadpool als Cable- und X-Force-Bösewicht. Diese Probleme zeigen die Entwicklung des Charakters vom einfachen Antagonisten zum komplexen Antihelden. Optionale Lektüre, aber nützlich für das Verständnis der Cable/Deadpool-Dynamik.

Deadpool: The Circle Chase #1-4 (1993)– erste Solo-Miniserie. Fabian Nicieza schreibt, Joe Madureira zeichnet. Der Humor beginnt sich durchzusetzen, aber der Ton bleibt der eines klassischen Action-Comics der 90er Jahre.

Deadpool Nr. 1-4 (Miniserie 1994)– zweite Miniserie von Mark Waid und Ian Churchill. Einführung von Konzepten, die später aufgegriffen werden, insbesondere der Beziehung zwischen Deadpool und dem Tod. Empfohlene Lektüre.

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Phase 2: Die goldene Ära von Joe Kelly (1997-1999)

Deadpool #1-33 (1997-1999)– es ist DER Gründungslauf. Joe Kelly verwandelt Deadpool von einem gewöhnlichen Söldner in einen zutiefst originellen Charakter, der absurden Humor, das Durchbrechen der vierten Wand und tief empfundene Emotionen vereint. Zu den Schlüsselzahlen gehören:

#11: Vollständige Einführung in Blind Al und verdrehte häusliche Dynamiken. #14: Die berühmte Episode, in der Deadpool in die Vergangenheit reist und sich in „Amazing Spider-Man“ #47 einfügt (Grafik von Pete Woods, die den Romita-Stil nachbildet). #25: Auflösung des T-Ray-Bogens und Enthüllungen über die Identität von Wade Wilson.

Dieser Lauf gilt einhellig als der beste Deadpool, der je geschrieben wurde. Wenn Sie nur eines lesen müssen, dann ist es das.

Phase 3: die Vorfilm-Ära (2004–2012)

Cable & Deadpool #1-50 (2004-2008)– die Buddy-Cop-Serie zwischen Cable und Deadpool, geschrieben von Fabian Nicieza. Die Chemie zwischen den beiden Charakteren ist ausgezeichnet und diese Serie inspirierte direkt die Cable-Perspektive des Deadpool 2-Films. Sehr empfehlenswerte Lektüre, insbesondere die Bögen Nr. 1-12 und Nr. 36-50.

Deadpool #1-63 (2008-2012, Daniel Way)– der uneinigste Lauf unter den Fans. Daniel Way treibt den Humor in Richtung reinen Slapstick und Innenstimmen (die berühmten gelb-weißen Blasen). Manche lieben es, andere finden, dass es die Figur auf einen einfachen Trottel reduziert. Optionale Lektüre: Die Bögen Nr. 1–12 reichen aus, um eine Vorstellung zu bekommen.

Uncanny X-Force #1-35 (2010-2012, Rick Remender)– Obwohl dies eine X-Force-Serie und kein Solo-Deadpool ist, handelt es sich um eine der besten Verwendungen der Figur in der Comic-Geschichte. Remender schreibt einen Deadpool, der zwischen Humor und tiefer Tragödie oszilliert, insbesondere im Handlungsbogen „Dark Angel Saga“. Unverzichtbare Lektüre.

Phase 4: Das filmische Zeitalter (2012–2026)

Deadpool #1-45 + Deadpool #1-36 (2012-2018, Gerry Duggan)– der längste und beständigste Lauf in der Geschichte des Charakters. Duggan entwickelt Deadpool ausführlich: Heirat mit Shiklah, Vaterschaft, Bündnis, dann Verrat mit SHIELD und Konfrontation mit der Identität eines Helden in Secret Empire. Die Schlüsselthemen sind Nr. 27 (Ehe), Nr. 250 (Ende des ersten Teils) und Despicable Deadpool Nr. 300 (Abschluss).

Deadpool (2018–2019, Skottie Young)– kurzer, aber unterhaltsamer Lauf mit einem abgespeckten Deadpool. Der Fresh Start-Bogen ist ein guter Einstiegspunkt für Leser, die modernes Deadpool ohne 200 Kontextprobleme wollen.

Deadpool (2024, Kelly Thompson)– die aktuelle Serie, mit einem neuen Status Quo. Thompson verleiht der Figur eine andere Sensibilität und respektiert gleichzeitig seine humorvolle DNA. Ausführung läuft, Fortsetzung folgt.

Thematische Zusatzlektüre

Für puren Humor:Deadpool tötet das Marvel-Universum (2012, Cullen Bunn), Deadpools Secret Secret Wars (2015), Deadpool vs. Old Man Logan (2017). Diese eigenständigen Miniserien erfordern keinen Kontext und spielen die Meta-Humor-Karte voll aus.

Zum Drama:Deadpool: Dracula's Gauntlet (2014), das die Shiklah-Romanze weiterentwickelt, und Deadpool vs. Gambit (2016) für einen dunkleren Aspekt.

Für Team-Ups:Spider-Man/Deadpool #1-50 (2016–2019) ist eine ganze Serie, die dem Duo Spidey/Deadpool gewidmet ist, mit Handlungssträngen unterschiedlicher Qualität, aber einem hervorragenden Anfang (Joe Kelly an der Spitze der ersten 12 Ausgaben).

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