🎨 Alex Ross

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1994–heute Moderne Meister 60 Artikel
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Biografie

Alex Ross ist schlicht und einfach der größte Maler in der Geschichte des amerikanischen Comicbooks. Geboren 1970 in Portland, Oregon, und ausgebildet an der American Academy of Art in Chicago, revolutioniert er das Medium bereits mit seinem ersten großen Werk: Marvels (1994, #1-4), geschrieben von Kurt Busiek. Diese Miniserie, die die Geschichte des Marvel-Universums aus den Augen eines gewöhnlichen Fotografen erzählt, verblüfft die Comicwelt durch ihren hyperrealistischen, malerischen Stil. Jede Seite ist ein eigenständiges Gemälde, ausgeführt in Gouache nach fotografischen Vorlagen.

Im Jahr 1996 legt Ross mit Kingdom Come (#1-4) bei DC nach, geschrieben von Mark Waid. Diese Miniserie, die sich eine düstere Zukunft ausmalt, in der klassische Helden auf eine neue Generation gewalttätiger Vigilanten treffen, gilt als eine der größten Erzählungen von DC Comics. Kingdom Come #1 ist ein hochgradig sammelwürdiges Heft, dessen Exemplare im Zustand CGC 9.8 beachtliche Preise erzielen. Das Werk zementierte Ross' Status als der Künstler, der das Comicbook auf das Niveau der bildenden Kunst heben konnte.

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich Ross als der angesehenste Covergestalter der Branche etabliert. Seine Cover für Astro City (mit Busiek), seine Cover-Reihe für Justice (2005-2007, 12 Hefte) mit Jim Krueger und Doug Braithwaite sowie seine unzähligen Variant-Cover für Marvel und DC sind zu visuellen Ikonen geworden. Sein Projekt Marvelocity (2018), ein retrospektiver Bildband, ist selbst ein Sammlerstück. Er schuf zudem Wandgemälde und Werke, die in Galerien ausgestellt wurden, und machte Comic-Art damit zu einer von der Kunstwelt anerkannten Kunstform.

Für Sammler stellt Alex Ross sowohl eine künstlerische als auch eine finanzielle Investition dar. Marvels #1 (1994) und Kingdom Come #1 (1996) sind Eckpfeiler jeder ernsthaften Sammlung. Seine Variant-Cover, ob für Spider-Man, Superman oder Captain America, sind durchweg höher bewertet als die regulären Cover. Ross hat bewiesen, dass das Comicbook ein Kunstobjekt sein kann, und seine Originale werden in Galerien für Zehntausende von Dollar verkauft – eine Einzigartigkeit, die auf den Wert all seiner gedruckten Ausgaben abfärbt.

Mitgeschaffene Figuren

Bedeutung für die Sammlung

Ross hat die Comic-Illustration auf das Niveau der bildenden Kunst gehoben, und seine ikonischen Gemälde prägen bis heute das moderne Bild zahlreicher Superhelden im kollektiven Gedächtnis.

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